Zwei Orte. Ein Abschied. Ein letzter Weg.

Abschied und letzte Ruhe müssen nicht am selben Ort stattfinden. Wir zeigen, wie sich unterschiedliche Orte zu einem persönlichen und würdevollen Abschied verbinden lassen.

Manchmal gibt es Orte, die für einen Menschen und seine Familie eine ganz besondere Bedeutung haben. Orte, an denen Erinnerungen verbunden sind, an denen man gemeinsam gelebt, gefeiert, getrauert oder wichtige Momente erlebt hat.

Und manchmal ist genau dieser Ort der richtige für eine Trauerfeier, auch wenn die spätere Beisetzung an einem anderen Ort stattfindet.

Vor Kurzem durften wir eine Trauerfeier in einer großen Kirche in Lüneburg begleiten. Die Kirche bot dabei einen besonderen und würdevollen Rahmen für den gemeinsamen Abschied. Familie, Freunde und Wegbegleiter kamen zusammen, um sich zu erinnern, innezuhalten und ein letztes Mal gemeinsam Abschied zu nehmen.

Eine Trauerfeier darf ihren eigenen Ort haben

Oft wird ganz selbstverständlich davon ausgegangen, dass Trauerfeier und Beisetzung am selben Ort stattfinden. Das muss jedoch nicht so sein.

Eine Trauerfeier kann dort stattfinden, wo sie für die Familie und den Verstorbenen stimmig ist. Das kann eine Kirche sein, eine unserer Trauerhallen, eine Friedhofskapelle oder, je nach den persönlichen Wünschen und örtlichen Möglichkeiten, auch ein ganz anderer besonderer Ort.

In diesem Fall fand die Trauerfeier in Lüneburg statt. Die spätere Beisetzung erfolgte anschließend in Geesthacht. So konnten beide Orte ihre eigene Bedeutung bekommen: Lüneburg als Ort des gemeinsamen Abschieds und Geesthacht als Ort der letzten Ruhe.

Wenn Abschied und Beisetzung getrennt stattfinden

Für uns als Bestatter bedeutet das vor allem eines: Die einzelnen Schritte müssen gut aufeinander abgestimmt sein. Von der Vorbereitung und Gestaltung der Trauerfeier über die Koordination mit der Kirche bis hin zur anschließenden Überführung und der Organisation der Beisetzung an einem anderen Ort gibt es vieles zu bedenken.

Für die Angehörigen soll dabei möglichst wenig organisatorischer Aufwand entstehen. Sie sollen Zeit haben für das, was in diesem Moment wirklich wichtig ist: füreinander da zu sein, Erinnerungen zu teilen und gemeinsam Abschied zu nehmen.

Persönlich bedeutet nicht immer klassisch

Jeder Mensch hat seine eigene Geschichte. Deshalb gibt es auch nicht den einen richtigen Weg für eine Trauerfeier. Manchmal ist es die kleine Feier im engsten Familienkreis. Manchmal kommen viele Menschen zusammen. Manchmal findet der Abschied direkt am Grab statt. Und manchmal ist ein besonderer Ort so wichtig, dass Trauerfeier und spätere Beisetzung bewusst voneinander getrennt werden. Entscheidend ist nicht, ob ein Ablauf einem bestimmten Muster entspricht. Entscheidend ist, dass er zum Menschen passt, von dem wir Abschied nehmen.

Auch eine Trauerfeier an einem anderen Ort als der späteren Beisetzung lässt sich persönlich und würdevoll gestalten. Wir beraten Sie gerne zu den verschiedenen Möglichkeiten und kümmern uns um die notwendigen organisatorischen Schritte – auch dann, wenn mehrere Orte oder Städte beteiligt sind. Denn so individuell ein Leben ist, so individuell darf auch sein Abschied sein.

Wir beraten Sie persönlich

Ob im konkreten Sterbefall oder bereits im Rahmen einer Bestattungsvorsorge: Wir nehmen uns Zeit für Ihre Fragen und besprechen gemeinsam, welche Möglichkeiten es gibt. Dabei beraten wir Sie von den ersten Überlegungen bis ins Detail – ganz in Ruhe und so individuell, wie Sie es sich wünschen. Die Beratung kann bei uns in den Räumen in Winsen (Luhe) stattfinden, auf Wunsch kommen wir auch zu Ihnen nach Hause.

Weitere Blog-Beiträge

Teilen Sie gerne diesen Beitrag